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Apache mit mod_spdy unter Debian/CentOS

SPDY verdoppelt im Vegleich zu HTTPS die Geschwindigkeit des verschlüsselten Seitenaufbaus. Google demonstriert dies eindrucksvoll in einem kurzen Demovideo.

SPDY ist ein experimentelles, TCP-basiertes Netzwerkprotokoll, das vom Unternehmen Google entwickelt wurde. SPDY soll HTTP nicht komplett ersetzen, aber einzelne Bestandteile erweitern oder ersetzen. Der in der Entwicklung befindliche Standard HTTP/2.0 basierte ursprünglich auf SPDY.

Browser wie Firefox oder Chrome unterstützen SPDY bereits seit längerem, prüfen könnt ihr euren Browser auf dieser Seite. Die überwiegenden Vorteile sind Geschwindigkeit, Verschlüsselung und lediglich eine Verbindung pro Seitenaufruf.

Punkt 1: SPDY installieren Debian/Ubuntu

Um SPDY nutzen zu können benötigt ihr ein SSL Zertifikat und eine bereits funktionierende HTTPS Webseite. Sollte der Browser SPDY nicht unterstützen, fällt die Webseitenauslieferung auf HTTPS zurück. Das Setup ist somit nicht gefährdet.

Wir laden das .deb Paket herunter und installieren mod_spdy.

Um das Modul zu aktivieren, starten wir Apache neu.

Punkt 2: SPDY installieren CentOS/Fedora

Um SPDY nutzen zu können benötigt ihr ein SSL Zertifikat und eine bereits funktionierende HTTPS Webseite. Sollte der Browser SPDY nicht unterstützen, fällt die Webseitenauslieferung auf HTTPS zurück. Das Setup ist somit nicht gefährdet.

Wie gewohnt laden wir ein .rpm Paket herunter und installieren mod_spdy.

Wir starten Apache neu, um das Modul zu aktivieren.

Punkt 3: Informationen und SPDY Überprüfung

Die Paketinstallation fügt auch das Google Repository hinzu, somit wird euer mod_spdy immer mit Updates versorgt.

Überprüfen könnt ihr eure SPDY Webseite in Chrome chrome://net-internals/#spdy, im Header der Webseite oder auf SPDYCheck.org.

Um die Version im Header zu deaktivieren, fügt ihr diese Zeile in der Konfiguration hinzu.

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